©Foto von Werner Bentz
„Wer gut mit Pferden umgehen kann, der hört sie sprechen.
Wer sehr gut mit Pferden umgehen kann, der hört sie flüstern.
Aber wer nicht mit Pferden umgehen kann, der hört sie
nicht einmal schreien.“

Das Pferd
Ein Pferd, das unter Schmerzen oder anderen Beschwerden leidet,
hat eigentlich schon genug Probleme.
Wenn es dann auch noch an einen Menschen gerät, der zur
letzt genannten Kategorie gehört, dann wird
seine Not noch viel größer. Es geschieht sehr oft,
dass Pferde missverstanden werden.
Betrachtet man den Körper eines Pferdes, so erscheint
dieses Tier wie geschaffen zum Reiten. Sein Rücken
bietet Platz für einen bequemen Sattel, ja, weist sogar
eine leichte entsprechende Vertiefung auf. Die Beine
sind kräftig genug, zusätzliches Gewicht zu tragen,
und Halfter und Trense halten problemlos am Pferdekopf.
Tatsächlich ist jedoch kein Tier dafür geboren,
zusätzliches Gewicht zu tragen. Erst recht bringt es
keine
natürliche Veranlagung dazu mit, menschliche Kommandos
ohne entsprechende Vorbereitung zu verstehen.
Wenn ein Pferd geritten werden soll, muss es das erforderliche
Training erhalten.

Es muss die gemeinsame „Sprache“ lernen, die
zur Verständigung zwischen Mensch und Pferd entwickelt
wurde, und es muss eine Art „Rückenschule“
durchlaufen, um zu einer ökonomischen Traghaltung zu
finden.
Das alles lernt ein Pferd Idealerweise während der Phase
des Anreitens. Der Reiter muss es später aber immer
wieder an diese Dinge „erinnern“. Reiten ist stets
eine aktive Handlung - kein sich mitnehmen lassen. Nur wenn
Reiter und Pferd die nötigen Techniken beherrschen, ist
Harmonie möglich.
Harmonie und Gleichgewicht
Wer sein Pferd wirklich verstehen und mit ihm in Harmonie
sein will, muss zuerst folgendes begreifen:
Das Pferd ist kein Mensch, es verfolgt weder böse noch
hehre Ziele. Wenn es uns freiwillig an seinem Leben
teilhaben lässt, so geschieht dies nicht aus „Großmut“,
sondern aus Neugierde und Interesse, was der Mensch gezielt
nutzt.


Machen wir Menschen alles richtig, so nimmt das Pferd uns
freudig mit in seine Welt. Es bringt uns die Natur
näher, stellt uns seine Kraft und Energie zur Verfügung
und gibt uns dabei das Gefühl, gern mit uns zusammen
zu sein. Voraussetzung dafür ist, dass der Mensch bereit
ist, einen konstruktiven Weg zu beschreiten, der mit Liebe
zum Pferd begleitet wird. Die Bereitschaft, das Pferd zu verstehen,
ist noch wichtiger als das Ziel, es nur für seine
Zwecke zu nutzen. Auf diesem Weg gibt es viele Empfehlungen,
Meinungen und Theorien, die verwirrend erscheinen.
Daher werden oft Fehler begangen, die eine Freundschaft zum
Pferd zu einer Herausforderung machen.
Gerade auf diesem Weg ist nicht nur der Mensch sondern auch
das Pferd in angespannter Stimmung.
Missverständnisse lösen - wie in allen Beziehungen
- Verspannungen aus.
Muskelverspannungen verhindern einen harmonischen Bewegungsablauf.
Die körpereigenen
Selbstheilungsprozesse sind irritiert, und oft entsteht dann
ein Zwang, der die Situation nur noch verschlimmert.
Auch in dieser Hinsicht kann die Vitametik®
bei Menschen und Pferden unterstützend und begleitend
empfohlen
werden.

Die häufigsten Ursachen, die zu Muskelverspannungen
führen können:
Trauma
- kann durch Sturz, Stolpern, Ausrutschen, Festliegen
in der Box oder auch in der Aufwachphase aus der Narkose
verursacht werden.
Transport
- Unfälle, lange Transporte, grobe Fahrweise
oder schlecht gefederte Hänger können zu Muskelverspannungen
beitragen.
Bewegungsmangel
- Pferde lösen
auf natürliche Art Verspannungen durch Buckeln oder
Wälzen. Durch zu wenig freie Bewegung wird dem Pferd
die Möglichkeit dazu genommen.
Sattel
- Die häufige
Veränderung des Rückens eines Pferdes trägt
dazu bei, dass ein Sattel, der anfangs gut sitzt, auf einmal nicht
mehr richtig passt. Dieser Umstand zählt zu den häufigsten
Ursachen, die zur Muskelverspannung führen
können.
Reiter
- Muskelverspannungen
eines Reiters können ebenfalls zu Rückenproblemen
des Pferdes führen. Schiefes Sitzen ist nur
eine der möglichen Ursachen.

Beschlag
- Falscher
Beschlag und schlechte Hufpflege können nicht nur
das Pferd in seiner Bewegung beeinträchtigen,
es führt auch zur Fehlhaltung in der Muskulatur,
die sich wiederum darauf abstimmen muss.
Geburtsprozess
- Geburtshilfe
und schwere Geburten verhindern einen natürlichen
Vorgang. Der Geburtsprozess ist daher für Pferd und
Fohlen ein Vorgang, der zu Muskelverspannungen führen
kann.
Leistung
- Ob Dressur-,
Spring-, Gang-, Distanz-, Fahr- oder Westernpferde, sie
bringen alle spezielle Leistungen. Jede Disziplin
bringt Verspannungen mit sich, gerade weil in der Ausbildung
ein unnatürlicher Prozess
durchlaufen wird.
Diese Beispiele zeigen Situationen aus dem
täglichen Bereich. Hieraus können unerwünschte
Verhaltensweisen des Pferdes entstehen, die eine weitere Gymnastisierung
oder auch allgemeines
Arbeitendeutlich erschweren.
Schmerz wird immer Schonhaltung verursachen.
Der Bewegungsablauf wird unnatürlich, und der Körper
beginnt, dies mit Gegenanspannung in der Muskulatur zu kompensieren.
Aufgrund dieser Kompensierung
können mehr Nerven durch Kompression irritiert werden.
Vitametik ®
In der modernen Stressforschung wurde festgestellt,
dass sich Stress zuerst als Anspannung der Hals- und
Nackenmuskulatur zeigt. Wenn diese nicht gelöst wird, dehnt
sie sich auf den ganzen Rücken aus und wird
chronisch. An- und Verspannungen am Rücken haben zur Folge,
dass Nerven gedrückt werden und dadurch
der Informationsfluss vom Gehirn über das Rückenmark
in den Körper eingeschränkt oder verfälscht wird.
Nach diesem Prinzip reagiert der Körper
des Menschen und auch des Tieres. Ein menschlicher Körper
- wie
auch der des Pferdes - besteht aus vielen Billionen Zellen.
Alle Zellen brauchen Informationen vom Gehirn,
um richtig zu arbeiten. Ist der Informationsaustausch gestört,
entsteht zuerst Unwohlsein, Konzentrationsmangel, Leistungsminderung
und irgendwann entsprechende körperliche Symptome.

Um das Entstehen dieser Symptome zu verhindern,
muss man die Ursachen beseitigen. Das heißt Verspannungen
und Stress müssen abgebaut werden, um Schmerzen vorzubeugen.
Die Vitametik®
ist eine Methode, die ganzheitlich
wirkt. Sie dient zur Entspannung der Muskulatur, um das lebenswichtige
Nervensystem vom Druck der verspannten Muskeln
zu befreien. Nur wenn das Nervensystem ungehindert arbeiten
kann, können alle Informationen vom Gehirn aus unvermindert
in die Versorgungsgebiete fließen und die Regenerations-
und Selbstheilungskräfte optimal wirken. Dem Körper
wird von innen heraus eine Aufrichtung ermöglicht, so dass
er insgesamt wieder ins Gleichgewicht kommt.
Generell kann Vitametik®
unabhängig von Erkrankungen angewendet werden, da für
sie keine Risiken oder
Nebenwirkungen existieren. Die Vitametik®
wird sowohl in der Prävention
(Vorbeugung) als auch Therapie begleitend
eingesetzt. Sie dient beim Menschen wie auch bei Tieren, vom
Säuglings- bis ins hohe Alter als wichtige Maßnahme
zur Gesunderhaltung. Nach mehreren Anwendungen (vier- bis sechsmal
im Wochenabstand) empfiehlt sich die Beibehaltung
der vitametischen Anwendung als Gesundheitspflege in größeren
Abständen.

Quellen: "So verstehe ich mein Pferd" von
Bayley/Lesley"
Pferde verstehen" von Christiane Gohl
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